Photovoltaik: EU-Kommission prüft Dumping-Vorwurf

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Die EU-Kommission prüft derzeit die Dumping-Vorwürfe der europäischen Photovoltaik-Unternehmen gegen China. Unter den Unternehmen, die Beschwerde gegen die chinesischen Anbieter eingereicht haben, befindet sich auch die deutsche Solar World AG.

 

Die über 20 Unternehmen haben sich zu der Initiative EU ProSun zusammengetan. Gemeinsam wollen sie sich gegen das anhaltende chinesische Dumping von Photovoltaik Produkten in der EU wehren. Die Europäische Kommission hat zuletzt bekanntgegeben, dass sie die Dumping-Vorwürfe von den europäischen Unternehmen gegenüber der Konkurrenz aus China prüfen werde. Dafür wurde nun ein entsprechendes Verfahren eingeleitet.

Nach eigenen Aussagen vertreten die Unternehmen, die sich zu EU Pro Sun zusammengeschlossen haben, die Mehrheit der Solarproduktion in Europa. Von ihnen wird der chinesischen Regierung unlauterer Wettbewerb vorgeworfen.

 

Drei der größten chinesischen Photovoltaik-Hersteller haben auf die Antidumping-Untersuchung reagiert, die die EU-Kommission am 06.09.2012 angekündigt hat und haben Stellungnahmen dazu veröffentlicht.

 

„Die Mission unserer Branche ist es, Solarenergie für alle Menschen erschwinglich und wirtschaftlich sinnvoll zu machen. Wir sind besorgt, dass Handelsschranken diesen Prozess verlangsamen werden”, so Dr. Zhengrong Shi, Vorstand und Strategievorstand von Suntech.

 

Demnach sei es offensichtlich, dass von China gedumpte Solarware in den Markt Europas exportiert werde. Um dies zu gewährleisten, versorgt die Regierung Chinas die Unternehmen des Landes bereitwillig mit Exportsubventionen und Milliardenkrediten.

 

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